118000, Bild, Stuffle.

von Ulrich von Schweinitz am 06.November 2012 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

Telefonauskunft 118000 steht vor dem Aus: Der Vorstand der 118000 AG prüft derzeit, ob das Unternehmen „insolvenzrechtlich überschuldet“ ist, sprich Konkurs anmelden muss. Die Firma verzeichnet sinkende Umsätze und häuft Verluste an. Ein zwischenzeitlich gesuchter Käufer konnte nicht gefunden werden. Da half auch die Werbung mit TV-Blondine Daniela Katzenberger nicht.
ftd.de

Bild verkauft erstmals ein „Volks.Smartphone“: Prominent beworben durch „Tatort“-Kommissar Axel Prahl, hat der Vermarkter Axel Springer Media Impact ein LG Optimus L9 in seinen Reigen der „Volks.Produkte“ aufgenommen, das nun fleißig in der „Bild“ und bei Bild.de promotet wird. Der Aktionspreis von 299 Euro ohne Vertragsbindung entspricht in etwa dem normalen Marktpreis. Ein Jahres-Abo der „Bild“-App ist im Preis inbegriffen.
turi2.de, wuv.de, mobiwatch.de (Vergleich mit Nexus 4)

Stuffle agiert von nun an als selbstständige GmbH und bekommt mit Sedo-Gründer Tim Schumacher einen prominenten Investor, der sich mit einem sechsstelligen Betrag an Stuffle beteiligt. Stuffle wurde von Digital Pioneers, dem Inkubator von Bigpoint-Gründer Heiko Hubertz, im Sommer gestartet und bietet einen mobilen Flohmarkt, der bereits einige Awards abgeräumt hat.
mobilbranche.de – eigene Infos, gruenderszene.de

Coupies setzt auf Passbook: Der Spezialist für Mobile Couponing ermöglicht es seinen Nutzern erstmals, Coupons in der digitalen Brieftasche des iPhone 5 abzulegen. Die dort hinterlegten Coupons erscheinen automatisch, wenn sich der Nutzer in der Nähe eines Geschäftes befindet, in der ein hinterlegter Coupon einlösbar ist. Pilotkunde für die erste Passbook-fähige Coupies-Kampagne ist die Deutsche Telekom.
pressebox.de

Barcoo erweitert sein mobiles Angebot um eine Lebensmittelampel speziell für Kinder: Mit der App sollen Eltern die Tricks der Hersteller von bunten, süßen Produkten entlarven können. Die Lebensmittelampel zeigt dem Verbraucher auf einen Blick Zucker-, Fett-, Salz- sowie Alkoholgehalt eines Lebensmittels.
spiegel.de, golem.de

Starbucks verzeichnet jede Woche über 2 Mio Mobile-Payment-Transaktionen: CEO Howard Schultz vermutet einen Zusammenhang darin, dass sich das Kaufverhalten der Kunden durch Mobile Commerce und Social Media verändere. „Der ständige Gebrauch von mobilen Endgeräten gibt uns die Chance unsere Beziehung zum Verbraucher zu verstärken“, so Schultz in einem Interview.
mobilecommercedaily.com

Microsoft schafft angeblich seinen Chatdienst ab: Der Live Messenger soll künftig in die Software des kürzlich übernommenen VoIP-Anbieters Skype integriert und als allein stehendes Produkt eingestellt werden, meldet das Technik-Blog „The Verge“. Bereist in den kommenden Monaten soll der Live-Messenger-Dienst demnach abgestellt werden.
sueddeutsche.de, bgr.com, theverge.com

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– M-NUMBER –

800.000 Fotos mit dem Hashtag #sandy wurden bei Instagram hochgeladen, so Instagram-Chef Kevin Systrom. Damit sei der Sturm das größte Einzelereignis in der Geschichte des Bilderdienstes gewesen, vielleicht sogar das größte jemals in digitalen Bildern dokumentierte Ereignis bisher. Rechnet man noch Uploads mit den Hashtags #hurricanesandy und #frankenstorm mit hinzu, liegt der Wert sogar bei 1,3 Mio. Unterdessen ermöglicht Instagram nun auch die Ansicht von Fotos vom PC aus.
forbes.com, mashable.com, mobile360.de (PC-Ansicht)

– M-QUOTE –

„Wir sind immer noch relativ klein. Ich erwarte, dass die Verkaufszahlen von Windows Phone sich sehr schnell nach oben entwickeln werden.“

Microsoft-Boss Steve Ballmer verspricht sich viel von den Partnerschaften mit Nokia, HTC und Samsung.
reuters.com

– M-TRENDS –

Apple hat am vergangenen Wochenende drei Mio iPads verkauft: Leider gab der Konzern nicht bekannt, wie viele davon die neuen iPad mini waren. Analysten hatten Erwartungen in Höhe von bis 1,5 Mio Stück geäußert und können jetzt nur vermuten, dass die neuen Minis rund 2,3 Mio von den 3 Mio ausmachten. Business Insider vergleicht die Absatzzahlen der iPads mit Tabletverkäufen der Konkurrenz in einer sehr anschaulichen Grafik. Der Marktforscher NPD Displaysearch prognostiziert, dass sich das Marktvolumen für Tablet-PC bis 2017 auf 162 Mrd Dollar mehr als verdoppelt.
reuters.com, businessinsider.com, ftd.de

Amazon zahlt beim Kindle Fire HD rund 8 Dollar drauf: Das für 199 Dollar angebotene Kindle mit 16 GB Speicher kostet den Onlinehändler 207 Dollar, errechnen die Marktforscher von IHS. Die reinen Produktionskosten betragen 147 Dollar. Dazu kommen Kosten für Software, Lizenzen und andere Rechte. Im Vergleich zum Vorgängermodell sind die Kosten für das Kindle Fire HD bei besserer Ausstattung sogar gesunken. Am meisten sparen konnte der Hersteller am Bildschirm.
cnet.com

Tablet-Markt im Wandel: Apple kam mit seinem iPad im abgelaufenen Quartal auf „nur noch“ 50,4 Prozent Marktanteil bei den weltweit verkauften Geräten, im 2. Quartal lag der Wert noch bei 65,5 Prozent, so IDC. Entsprechend haben Tablets mit Android deutlich zugelegt, Samsung kommt mit seinen Tablets auf 18,4 Prozent, Amazon mit dem Kindle Fire auf 9,0 Prozent und Asus als Partner für das Google Nexus 7 auf 8,6 Prozent.
zeit.de, idc.com

Foursquare stellt neues 10-Punkte-System zur Bewertung von Locations vor: Nutzer der mobilen App sehen jetzt beim Klick auf die „Erkunden“-Taste eine Skala von 1-10 neben vorgeschlagenen Orten, wie man das von Bewertungsportalen kennt. Die Bewertungen errechnen sich nach Firmenangaben aus Punkten wie Tipps von Mitgliedern, „Loyalität“ und Beliebtheit der Orte. Mit Blick auf die Konkurrenz von Yelps 5-Punkte-System meint Foursquare ein doppelt so feines und daher genaueres Raster anzubieten.
allthingsd.com, techcrunch.com, theverge.com

iZettle: CEO Jacob de Geer erklärt seine Pläne für Deutschland im Blog der Volksbank Bühl, die eine der Pilotbanken des mobilen Zahlungsdienstes in Deutschland ist. Die neue Zahlungsmöglichkeit via Smartphone sei nach eigenen Angaben eine sichere Methode Kartenzahlungen vorzunehmen. Benötigt wird dazu allerdings ein Chipkartenleser und eine App, die eine sichere Verbindung zum Bankinstitut herstellt und die Zahlung ermöglicht.
volksbank-buehl.de, mobilbranche.de (Hintergrund)

Lifelogging könnte neuer Volkssport werden: Zukünftig soll es ein Gadget geben, dass das Zücken des Smartphones überflüssig macht, wenn es darum geht, den Namen eines Musikstücks herauszufinden. Apps wie Soundhound und Shazam sollen damit überflüssig gemacht werden. Das leistungsstarke Gadget könnte selbstständig Musikfetzen wahrnehmen, Titel und Interpret speichern und zum Abruf später zur Verfügung stellen.
netzwertig.com

Wutausbruch? There is an App for that: Stattliche 96 Prozent amerikanischer App-Nutzer haben sich schon einmal ermaßen über eine App geärgert, dass sie ihrer Wut schriftlich auf einer Website oder in sozialen Netzwerken Luft gemacht haben. Am meisten geärgert haben sie sich über das Einfrieren oder schlichte Abstürze einer App.
mobile-ent.biz

– M-QUOTE –

„Wir verfolgen bei Finanzen100 schon seit über zwei Jahren eine ‚Mobile First‘-Strategie. Neue Produkte und Features werden für Mobile entwickelt und dann für den Desktop angepasst. Auch in der redaktionellen Denke streben wir ‚Mobile First‘ an, denn Mobile hat den kleineren Bildschirm und oft langsamere Internetverbindungen.“

Oliver Eckert von Tomorrow Focus Media offenbart die Strategie seines Hauses.
adzine.de

– M-LESETIPP –

KfW-Gründungsmonitor: Jedes dritte Gründungsprojekt scheitert innerhalb von drei Jahren. Die Angst vor dem Absturz ist in Deutschland jedoch so groß, dass kaum jemand darüber spricht. Sascha Schubert spricht mit der „Wirtschaftswoche“ über die Pleite seiner Frauenplattform „Bondea“ und über die Auferstehen aus der Asche durch seine Idee einer Spendenplattform „Spendino“.
wiwo.de

– M-VIDEO –

Social TV gut erklärt: Mücke, Sturm & Company erläutern das Prinzip von „Social TV“ auf YouTube. In Kooperation mit einigen TV-Anbietern werden in den USA zu TV-Serien Apps angeboten, die dem Nutzer ermöglichen, Informationen auf Mobilgeräten abzurufen und Produkte zu ihren Lieblingsserien zu kaufen. Hier in Deutschland hat sich der Trend bisher noch nicht durchgesetzt.
youtube.com

– M-WINNER –

Herzlichen Glückwunsch: Eine Freikarte für den Multi Channel Payment Day, die Plattform für Mobile Business und Everywhere Commerce, am 20. November in Hamburg, geht an Kerstin Ornowski von der Telekom Deutschland. Sie hat bei unserer Verlosungsaktion aus der vergangenen Woche gewonnen.

– M-FUN –

Apple zensiert Brüste in iBookstore: Wie die „taz“ berichtet, versteckte ein Autor eines Bildbandes über die Hippie-Bewegung der 60er- und 70er-Jahre die Geschlechtsmerkmale hinter Äpfeln, nachdem Apple eine Retusche des Bildbandes forderte. Über andere Kanäle sind die Bücher des dänischen Autors dennoch unzensiert erhältlich.
taz.de

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