Telekom, Zapstreak, Pinterest.

von Lutz Herkner am 09.August 2012 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

Telekom legt passable Halbjahreszahlen vor: Zwar stagnierte der Umsatz mit 28,8 Mrd Euro wie erwartet, was jedoch angesichts des schwierigen US-Geschäfts mit mehr als 200.000 Kunden weniger und rückläufiger Mobilfunkumsätze in Deutschland eine gute Nachricht darstellt. Zudem stieg der Überschuss um 3 Prozent auf 852 Mio Euro an, wie der Konzern heute mitteilte. Bereinigt schrumpfte das Nettoergebnis allerdings aufgrund von Abschreibungen in den USA um gut 15 Prozent. Telekom-Chef Rene Obermann bestätigte die Planung, für das laufende Geschäftsjahr eine Dividende von mindestens 70 Cent je Aktie auszuschütten.
per E-Mail, ftd.de, t-mobile.com (T-Mobile USA)

Zapstreak zeigt Zahlen: Die Betreiber der App zum Beamen von Inhalten des Android-Smartphones auf Fernsehgeräte mit DLNA untersuchten im Juni und Juli die gestreamen Inhalte. Dabei führen Videos etwa von YouTube mit 65 Prozent vor Fotos mit 18 und Musik mit 17 Prozent. Durchschnittlich sehen sich Nutzer auf diese Weise Inhalte 2 Minuten und 13 Sekunden lang an. Die Top 10 der verwendeten Mobiltelefone in Kombination mit den Fernsehgeräten dominiert das Samsung.
appmarket.tv

Pinterest öffnet seine Türen: War bislang eine Einladung erforderlich, um an der virtuellen Pinwand Fotos anzubringen und mit Freunden zu teilen, kann sich nun jeder anmelden. Man habe nun die erforderlichen Kapazitäten, hieß es zur Begründung.
pinterest.com via techfieber.de

apprupt bringt zum Start von iOS 6 eine neuartige Werbeform für Apple Passbook auf den Markt, die es Unternehmen ermöglicht, individuell gebrandete Gutscheine, Tickets sowie Rabatt- und Guthabenkarten direkt in die Passbook App zu integrieren. Das unkomplizierte Importieren der Passbook-Karten direkt aus einem Werbemittel hinein in die Passbook-App sollen mobile Werbeaktivitäten innovativ ergänzen.
apprupt.com

LTE wird erwachsen: Während Kunden des superschnellen Datennetzes hierzulande für ein Telefonat immer noch zurück zu UMTS oder gar GSM wechseln müssen – was nicht nur Zeit kostet, sondern auch einen Abbruch der Datenverbindung bedeutet –, haben Metro PCS in den USA sowie SK Telecom in Korea jetzt die weltweit ersten LTE-Netze in Betrieb genommen, die auch Sprache übertragen können („Voice over LTE“). Weil Gespräche ähnlich wie bei Internet-Telefonie („Voice over IP“) als Datenpakete transportiert werden, ist kein Umschalten zu UMTS oder GSM mehr erforderlich.
mobiwatch.de

– M-NUMBER –

93 Mio Gigabyte haben die Deutschen im letzten Jahr an mobilen Daten übertragen. Das macht im Vergleich zu den 65 Mio Gigabyte des Vorjahres ein Plus von stolzen 42 Prozent, wie der Bundesverband Bitkom auf der Basis von Zahlen der Bundesnetzagentur berichtet.
bitkom.org

– M-QUOTE –

„Es ist klar in Apples Interesse, Samsung jetzt zu stoppen. Nur so kann Apple sicherstellen, dass sich Kopien nicht wiederholen.“

Apple-Journalist Jim Dalrymple analysiert in seinem Blog „The Loop“, dass Apple im Prozess gegen Samsung sorglos Dokumente von Produkten aus der Vergangenheit vorlegen könne, denn es gehe dem Konzern schließlich um die Zukunft.
loopinsight.com via meedia.de

– M-TRENDS –

LTE nimmt Fahrt auf: Während BMW ab November erste Autos mit integriertem LTE-Hotspot ausliefern will, kann das Hochgeschwindigkeitsnetz bereits heute in ICEs genutzt werden – zumindest punktuell. Die Deutschen Bahn plant jedoch einzelne Strecken durchgehend mit 4G auszubauen. Je nach Tempo und Verbindungsqualität soll LTE zwischen 10 und 25 Megabit pro Sekunde ermöglichen, im Stadtgebiet München erzielte BMW zusammen mit O2 in einer Testfahrt angeblich bis zu 70 Megabit pro Sekunde. Gastautor Tim Rohrer gibt einen Überblick über den aktuellen Stand und die weiteren Entwicklungen.
mobilbranche.de

Android verdrängt zunehmend die Konkurrenz im Smartphone-Markt: Der weltweite Anteil stieg auf 68 Prozent an, im zweiten Quartal 2011 waren erst knapp 47 Prozent aller verkauften Smartphones mit Googles Betriebssystem ausgestattet, so die jüngste Erhebung von IDC. Blackberry rutschte von knapp 12 auf 5, Symbian von 17 auf rund 4 Prozent. Selbst iOS musste Federn lassen: Statt auf 19 kam Apple im zweiten Quartal 2012 nur noch auf 17 Prozent der globalen Verkäufe.
idc.com

Showrooming nimmt immer größere Ausmaße an: Bereits mehr als ein Drittel scannt in Läden Barcodes, um sich per Smartphone Informationen etwa zum Preis zur besorgen, so die aktuelle W3B-Studie von Fittkau & Maaß. Von diesen kaufen dann aber tatsächlich nur 9 Prozent das Produkt direkt am Mobiltelefon, während 62 Prozent später online ordern. Im Handel erwerben dann gerade mal 23 Prozent der Handy-Rechercheure Waren.
etailment.de

Deutsche nicht sonderlich mobil: Während in den USA jede zweite Suchanfrage zu den Olympischen Spielen von einem Handy oder einem Tablet-Computer ausgeht oder in Großbritannien immerhin 46 Prozent, sind es hierzulande lediglich 30 Prozent. Dies geht aus der aktuellen „Global Business Map“ von Google hervor, einer internationalen Marktanalyse, die Google vor allem für seine Werbekunden aufgesetzt hat. Zudem sollen in Deutschland nur 29 Prozent aller Mobiltelefone Smartphones sein, kaum mehr als in Indien (23 Prozent). In Österreich liegt der Anteil der internetfähigen Handys bei 36, in der Schweiz bei 43, in den USA über 44 und in Großbritannien gar um die 51 Prozent.
google.com via lead-digital.de

Mobil optimierte Websites sind Voraussetzung für erfolgreichen Online-Handel: 59 Prozent der Konsumenten finden, dass Online-Shops unbedingt so optimiert werden sollten, dass sie dort auch mit dem Smartphone einfach und schnell einkaufen können, wie die Studie „Mobile Commerce in Deutschland – Die Rolle des Smartphones im Kaufprozess“ des ECC-Handel zeigt. Zudem gaben knapp 41 Prozent der Befragten an, lieber in Online-Shops einzukaufen, die per Browser erreichbar sind, lediglich 23 Prozent präferieren den Einkauf über eine App.
ecc-handel.de

– M-VIDEO –

Lego Goes London: The Guardian zeigt Olympische Highlights als Videos, die originalgetreu im Stop-Motion-Verfahren mit Lego-Figuren nachgestellt wurden. Vom Sprint-Finale bis hin zum Damenfechten mit Britta Heidemanns Sieg in buchstäblich letzter Sekunde, brillant kommentiert. Very british.
guardian.co.uk

– M-FUN –

Samsung soll Apples Produkte kopiert haben? Völliger Blödsinn, meint US-Comedian Conan O’Brian. Sein Video präsentiert einzigartige Technologien von Samsung, wie etwa die Macrowave und den Staubsauger Vac Pro. In seiner sensationellen Parodie tritt er schließlich gar als Samsung-Gründer Stefan Jobes in Erscheinung. Brillant!
youtube.com

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