IBM will Rosinen von Blackberry-Hersteller RIM kaufen.

von Florian Treiß am 10.August 2012 in Apps, Geräte, News

Big Blue schlägt vielleicht zu: IBM ist offenbar an der Übernahme des Firmenkundengeschäfts von Blackberry-Hersteller RIM interessiert. Der Geschäftsbereich betreibt vor allem den E-Mail-Dienst von Blackberry, der bei vielen Unternehmen beliebt ist. An dem Geschäft mit der Herstellung von Smartphones und Tablets hegt IBM aber offenbar kein Interesse. Faktisch will sich IBM also die Rosinen herauspicken, während das angeschlagene Hardwaregeschäft für den Konzern nicht von Interesse ist.  Das will die Nachrichtenagentur Bloomberg von Insidern erfahren haben. Demnach gibt es hingegen keinerlei ernsthafte Interessenten, die RIM als Gesamtunternehmen kaufen würden oder zumindest die Herstellung von Handys interessant fänden. RIM ist seit längerem auf einer Durststrecke und hat es auch fünf Jahre nach dem Verkaufsstart des iPhones nicht geschafft, Apples Bestseller etwas entgegen zu setzen. Im vergangenen Quartal machte RIM einen Verlust von 518 Mio Dollar, der Umsatz ging um 43 Prozent auf 2,81 Mrd Dollar zurück. Derzeit werden 5.000 der 16.500 Arbeitsplätze abgebaut. Seit Jahresbeginn versucht der neue CEO Thorsten Heins, das kanadische Unternehmen auf Kurs zu bringen, doch bislang ist ihm dies nicht gelungen. Immerhin gibt es auch eine gute Nachricht für RIM: Der Blackberry-Hersteller hat einen Patentstreit mit der Firma Mformation gewonnen, die auf 147,2 Mio Dollar Schadensersatz geklagt hatte.
handelsblatt.com, golem.de, basicthinking.de (Kommentar), reuters.com (Patentstreit)

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