Initiative Verbraucher Apps, Springer, Bookletmobile.

von Florian Treiß am 12.Juli 2012 in Kurzmeldungen

– M-INTERVIEW –

Initiative Verbraucher Apps (IVA) will Apps bündeln, die die deutschen Datenschutzrichtlinien befolgen, keinerlei versteckte Kosten oder Abofallen haben und zudem einen deutschsprachigen Kundenservice bieten. Philipp Hartmann, Mitgründer der Initiative, spricht im mobilbranche-Interview über die Hintergründe von IVA. Er erläutert am Beispiel seiner eigenen Firma Reposito, wie Gründer mit verbraucherfreundlichen Apps Geld verdienen können.
mobilbranche.de (gesamtes Interview)

– M-BUSINESS –

Axel Springer bietet seinen iKiosk ab sofort auch für Android-Tablets an: Das digitale Kiosksystem, das bislang nur fürs iPad verfügbar war, umfasst mittlerweile mehr als 200 Zeitungs- und Zeitschriftentitel, die sowohl im Einzelverkauf als auch als Abonnement verfügbar sind. Das Angebot umfasst dabei nicht nur Springer-Medien, sondern auch Titel von anderen Verlagen wie etwa die „Süddeutsche Zeitung“, die „taz“ und die „Zeit“. Unterdessen können Besitzer des Samsung Galaxy SIII die Android-App von „Bild“ drei Monate lang kostenlos testen.
mobilbranche.de – eigene Infos, play.google.com (App-Download)

Bookletmobile öffnet seine Plattform bookletsworld.com nach einer geschlossenen Beta-Phase nun für alle Interessenten: Das Berliner Startup ermöglicht es, optisch ansprechende Kollagen zu erstellen, die für den Abruf auf Smartphones optimiert sind. Während der Dienst für Privatnutzer kostenlos ist, soll er sich über künftige Premium-Features für Geschäftskunden monetarisieren, die solche Booklets als kostengünstige Alternative zu einer App nutzen wollen.
netzwertig.com, bz-berlin.de

Allyouneed, im Mai gestarteter Online-Supermarkt von brands4friends-Mitgründer Christian Heitmeyer und Deutsche Post DHL, setzt auf Mobile Commerce: Mit der neuen „Meinkaufszettel“-App wird es möglich, typische Einkaufszettel-Begriffe wie Waschpulver, Spüli oder Saft wahlweise einzusprechen oder zu notieren. Nach einer kurzen Anlernphase ordnet das Allyouneed-System die Einkaufswünsche den vom jeweiligen Nutzer bevorzugten Marken zu.
presseportal.de, deutsche-startups.de (Hintergrund)

ARAG vermarktet gemeinsam mit der Kassenzettel-Sammel-App Reposito eine Versicherung, die einen Haushalts-Rundumschutz für Elektronikartikel bietet. Wenn das Smartphone in die Toilette fällt, aus Versehen auf das Tablet gesetzt wird oder das Display bricht, zahlt bei solchen selbst verschuldeten Schäden weder die normale Hausrat- noch die Haftpflicht-Versicherung – und diese Lücke soll die neue Versicherung für 19,99 Euro im Monat schließen.
presseportal.de

France Telecom im Kreuzfeuer der Kritik: Weil das Netz des hauseigenen Mobilfunkdienstes Orange am Wochenende für nahezu 24 Stunden ausgefallen war, hat die französische Regierung eine Untersuchung eingeleitet, um herauszufinden, wie sicher die Infrastruktur für Telekommunikation im Land ist. Analysten nehmen zudem an, dass France Telecom bis zu 20 Mio Euro Kosten durch den Netzausfall entstehen, die in Reparaturen und Entschädigungen fließen.
reuters.com

Telefónica erwägt neben eines Börsengangs seiner deutschen Tochter O2 nun auch, sein Lateinamerika-Geschäft zu restruktieren, in einer neuen Tochtergesellschaft zu bündeln und an die Börse zu bringen. Ausgenommen von den Erwägungen ist allerdings Telefónica Brasil, doch auch ohne diese wichtige Tochtergesellschaft dürfte die neue Lateinamerika-Gesellschaft rund 40 Mrd Euro wert sein. Den Konzern drückt ein Schuldenberg von 57 Mrd Euro, der dadurch reduziert werden könnte.
bloomberg.com

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– M-NUMBER –

61 Prozent der Deutschen können es sich derzeit noch nicht vorstellen, ihre Einkäufe im Laden berührungslos mit einem NFC-fähigen Smartphone zu bezahlen, so eine Faktenkontor-Umfrage. 28 Prozent sprechen sich für das Verfahren aus, 11 Prozent sind unentschlossen. Wichtigster Grund für die Ablehung von NFC-Zahlungen per Smartphone sind demnach Sicherheitsbedenken.
golem.de

– M-QUOTE –

„Mobile ist der neue PC!“

Zanox-Manager Miro Morczinek in der Zeitschrift „Lead Digital“, deren aktuelles Schwerpunktthema „Let’s Mobile“ Themen wie M-Commerce und Business-Apps beleuchtet.
„Lead Digital“, S. 20

– M-TRENDS –

Ständige Erreichbarkeit von Arbeitnehmern per Smartphone auch außerhalb der Arbeitszeiten muss nicht gesetzlich geregelt werden, auch wenn Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) dies fordert, meinen Personalmanager. So meint Telekom-Personalvorstand Marion Schick, dass nicht die Möglichkeiten der Technik das Problem sind, sondern der Umgang damit. „Übertragen auf die Beziehungen zwischen Chefs und Mitarbeitern heißt das: Wo Führung versagt, fängt Burnout (leichter) an“, so Schick.
zeit.de

Otto hat mit seinem mobilen Auftritt die beste Performance: Beim Vergleich der mobilen Seiten von 18 Top-Einzelhändlern aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Australien, Japan und Schweden durch Keynote Competitive Research landet Otto mit einer durchschnittlichen Ladezeit von 4,53 Sekunden und einer durchschnittlichen Erreichbarkeit von 98,25 Prozent auf Platz 1. Auf den nächsten Plätzen folgen Chanel, Tesco, Aldi und Amazon.de.
per Mail

Facebooks Vorstoß, Sponsored Stories zusammen mit feinstem Targeting fürs Mobilgerät anzubieten, ist ein „geschickter Schachzug“, meint Fabio Pigo, Vice President Europe von Adknowledge. Denn immerhin nutzen mehr als 500 Mio User ihren Facebook-Account über ihr Mobilgerät. Die größte Herausforderung ist der kleine Screen von Smartphones, bei dem Facebook nicht wie im stationären Web die Werbeauslieferungen dadurch steigern kann, indem es Platz für mehr Werbemöglichkeiten schafft.
lead-digital.de

Amazon rüstet sein in den USA verkauftes 7-Zoll-Tablet Kindle Fire zur Spielkonsole auf: Ein neues Entwicklerpaket namens „Gamecircle“ soll es Games-Produzenten leichter machen, wichtige Funktionen wie Errungenschaften (Achievements), Highscore-Listen und die Online-Speicherung von Spielständen in ihre mobilen Spiele einzubauen. Eine Sync-Funktion soll die Übertragung von Spielständen auf andere Geräte einfach machen – womöglich ein weitere Hinweis darauf, dass Amazon ein eigenes Smartphone plant.
golem.de, amazonappstoredev.com

Android hat weltweit die Nase vorn: In Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und den USA läuft jeweils mindestens jedes zweite verkaufte Smartphone mit Android. Den Spitzenwert erzielt Android dabei in Spanien, wo aktuell 84,1 Prozent der verkauften Smartphones mit Android laufen – sprich: mehr als vier von fünf verkauften Smartphones sind Androiden, so Marktforscher Kantar.
telegraph.co.uk

– M-VIDEO –

MLOVE in Bildern: Die Macher des ConFestivals in Schloss Beesenstedt haben eine 13-minütige Kurzdokumentation gedreht, in der 15 mobile Entscheider über „A Lifestyle of Mobility & The Future of Mobile“ sprechen.
vimeo.com

– M-FUN –

Smartphones als TV-Kamera: Um ein Konzert der Band Gossip besser aus der Sicht der Fans übertragen zu können, verwendet der ARD-Digitalsender EinsPlus am 19. Juli neben sieben normalen TV-Kameras auch vier Smartphones als Kameras. Sie werden von jungen Mediengestaltern direkt aus dem Publikum heraus bedient.
wuv.de

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