RIM erleidet Umsatzeinbruch und plant Not-Operation.

von Florian Treiß am 30.März 2012 in Geräte, News, Personalien

Harte Zeiten: Der Blackberry-Hersteller RIM hat im vergangenen Quartal ein Viertel seines Umsatz eingebüßt und nur noch 4,19 Mrd Dollar erlöst. Unterm Strich gab es einen Verlust von 125 Mio Dollar, nachdem es im Vorjahresquartal noch einen Gewinn von 934 Mio Dollar gab. Der neue RIM-Chef Thorsten Heins plant nun radikale Veränderungen: Ein Verkauf des Unternehmens sei denkbar genauso wie andere „strategische Möglichkeiten“: Dabei denkt er an Partnerschaften, Gemeinschaftsunternehmen oder die Vergabe von Lizenzen auf das hauseigene Betriebssystem. In jedem Fall will sich RIM nun wieder auf Geschäftskunden konzentrieren und nicht mehr versuchen, „jedermanns Liebling“ zu sein, so der neue CEO Thorsten Heins – Privatkunden sollen nun also wieder in den Schatten zurücktreten. „Mir ist sehr klar, dass RIM nun einen grundlegenden Wandel braucht“, so der gebürtige Gifhorner weiter. Und genau solchen Tacheles dürften die schwer gebeutelten RIM-Aktionäre hören wollen – zu lange hatten sie den Beschwichtigungen der Vorgänger Mike Lazaridis und Jim Balsillie gehört und mit ansehen müssen, wie der Aktienkurs um 80 Prozent einbrach. Allerdings fehlt Thorsten Heins bislang ebenfalls ein Patentrezept – die „Prüfung“ von „strategischen Möglichkeiten“ ist noch sehr unkonkret, so dass der Aktienkurs am Donnerstagabend um weitere 9 Prozent nachgab.
welt.de, spiegel.de

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