Foxconn steigt bei Sharp ein und stärkt damit Apple.

von Markus Henkel am 28.März 2012 in News

Das Bündnis gegen Samsung ist komplett: Foxconn kauft sich bei Sharp ein und erhält Aktien im Wert von zirka 800 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen spricht von insgesamt elf Prozent Anteile an der Displaysparte. Insider vermuteten bereits, dass im Hintergrund Apple die Fäden gezogen haben soll. Das Unternehmen aus Cupertino hat zuvor schon nennenswerte Beträge in die Displayproduktion von Sharp investiert, zudem ist das chinesische Unternehmen Foxconn Apples größter Auftragsfertiger. Nun will der iPhone- und iPad-Hersteller mit der Allianz wahrscheinlich ein Gegengewicht zum marktbeherrschenden Hersteller Samsung schaffen. Was dabei allerdings überrascht: Die Displays des aktuellen iPad stammen von Samsung. Sharp und Co. hielten den hohen Standards Apples nicht stand oder konnten nicht pünktlich liefern. Der Grund für die Partnerschaften aller drei ist klar und wird von spiegel.de auf den Punkt gebracht: „Apples iPhones sind die Stars, doch Marktführer in der Welt der Smartphones ist Samsung. Diese Position will Apple übernehmen, ist aber auf den koreanischen Hersteller Samsung als Zulieferer angewiesen – bislang“. US-Medienberichte zufolge sollen bereits beim nächsten iPad 50 Prozent der Display-Produktion aus dem Sharp-Werk Saka kommen. Zurzeit spricht Sharp sogar von einer Überproduktion, doch mit einem neuen Display-Deal und der neuen Allianz könnten die Lager wieder leer werden – außerdem heizen die neuen Deals die Spekulationen über einen Apple-Fernseher an. Samsung selbst hält sich bisher noch bedeckt, wird sich allerdings seine Gedanken machen und reagieren müssen. Vielleicht verzichtet der Konzern auf eine weitere Zusammenarbeit in Sachen Display mit Apple. Doch Geld stinkt bekanntlich nicht.
nytimes.com, ftd.de, handelsblatt.com, spiegel.de

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