Flipboard, O2, Nokia.

von Florian Treiß am 06.März 2012 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

Flipboard & Co könnten von der in Deutschland geplanten Einführung eines Leistungsschutzrechts für Verleger betroffen sein: Künftig sollen Anbieter, die Snippets fremder Artikel verwenden, für diese zahlen müssen. Zwar wäre dies für Flipboard mit Kosten verbunden, doch wäre Flipboard bei einem Deutschland-Start dadurch juristisch auf der sicheren Seite und müsste keine Klagen fürchten.
spiegel.de, presseschauder.de (Diskussion)

O2 setzt auf Dual Line: „Die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben sollen endlich verschwimmen“, so das neue Motto des Mobilfunkanbieters. Geschäftskunden müssen ab April 2012 keine zwei Geräte mehr mit sich führen. Dual Line nennt sich die Lösung, bei der im Smartphone dann nur noch eine SIM-Karte mit zwei Mobilfunknummern und zwei Verträgen steckt.
telefonica.de

Nokia will seine vergangene Woche vorgestellte PureView-Technologie, die Smartphone-Fotos mit 41 Megapixel ermöglicht, in Kürze in seine Geräte mit Windows Phone integrieren, und zwar vermutlich beim „Apollo“-Update. Der in Barcelona gezeigte Prototyp lief hingegen noch mit Symbian.
techcrunch.com, conversations.nokia.com (technischer Hintergrund)

Google entwickelt seine eigene Siri: Seit einiger Zeit arbeitet der Suchmaschinen-Primus an einem Multi-Plattform-Assistenten, der Apples Siri Paroli bietet. Und Google geht noch einen Schritt weiter: Neben der Spracheingabe soll dank einer individuellen Personalisierung der Assistent lernfähig sein. Zudem ist eine Wissensdatenbank in Computerform im Gespräch.
internetworld.de, techcrunch.com, german.china.org.cn

Android-Apps dürfen größer werden: Google lässt bei offiziellen Market-Apps nun bis zu 4 Gigabyte zu statt bislang nur 50 Megabyte. Damit trägt Google Forderungen speziell von Games-Entwicklern Rechnung. Zugleich sollen Nutzer nun im Android Market vorab erkennen, wie groß die App ist, die sie herunterladen wollen.
engadget.com

Victoria’s Secret verkauft hippe Höschen per Smartphone: Im Mobilangebot des US-Klatschblatts „US Week“ werden Panties in Pink und Lila mit frechen Sprüchen als Aufdruck beworben. Die Kampagne des US-Wäschekonzerns ist klar auf Abverkauf ausgerichtet und versucht, die Damenwelt mit wenigen Klicks direkt zum Kauf auf dem Smartphone zu bewegen.
mobilecommercedaily.com

LTE-Überlastung: Die Funktechnik ist noch nicht einmal richtig in Deutschland angekommen, da werden eventuelle Engpässe bei der Versorgung laut. Verizon aus den USA sieht eine Überlastung der LTE-Netze spätestens 2013. Selbst der Einsatz von LTE-Femtozellen ist laut Verizon keine Lösung. Gerade die Aussagen und Verträge der US-Aufsichtsbehörde FCC sorgen bei den örtlichen Anbietern für Unmut.
theverge.com

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– M-NUMBER –

514.000 Arbeitsplätze will Apple allein in den USA geschaffen haben, rühmt sich der Konzern auf einer neuen Microsite. Während davon 47.000 direkt bei Apple arbeiten, arbeiten 257.000 bei Zulieferern, Händlern und in der Logistik. Hinzu kommen 210.000 iOS-Entwickler, die ihr Geld in Apples App-Ökonomie verdienen.
macwelt.de

– M-QUOTE –

„Boot to Gecko ist eine offene Alternative zu Apple und Android.“

Mitchell Baker, Chefin der Mozilla-Stiftung, über das neue „offene“ Betriebssystem Boot to Gecko.
focus.de

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– M-TRENDS –

Der Kunde ist König ist ein Leitspruch, der gerade bei App-Entwicklern oft vergessen wird. Unternehmen forcieren nur zu gern die Maximierung der Gerätefeatures. Doch die enorme Entwicklungsgeschwindigkeit sowie die veraltete Mentalität bei Entwicklern und Managern sorgen für weniger Kundennutzen. „Apple sollte dahingehend als Vorbild dienen“, so der Berater Michael Reuter. Er ist der festen Überzeugung, dass Usability, Nutzerführung, Haptik und Aussehen wichtiger sind als ein einzelnes Power-Feature.
appadvisors.de

Enterprise Mobility wird 2012 eines der wichtigsten Themen für deutsche IT-Entscheider, so der „IT-Kompass 2012“ von IDC und „Computerwoche“. Demnach landet die Einführung mobiler Endgeräte auf Platz 2 der wichtigsten Hardwarethemen – fast doppelt so viele Befragte wie noch vor einem Jahr halten Projekte mit Tablets, Smartphones und Notebooks für ein wichtiges Thema.
computerwoche.de

Facebook wird immer häufiger vom Smartphone aus genutzt: Laut einer GfK-Umfrage nutzten im Januar schon 57 Prozent der Smartphone-Besitzer Facebook mit ihrem Handy. Ein Drittel der Smartphone-Nutzer verzichtet demnach zu Hause sogar auf den PC.
internetworld.de

People Discovery könnte zum großen Trendthema des US-Technologiefestivals SXSW werden: Gleich mehrere US-Startups haben es sich zur Aufgabe gemacht, mittels Smartphone-App Nutzern zu zeigen, wer die Personen in unmittelbarer Nähe sind und so eine Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
netzwertig.com

Ideenlos? Seit dem Tod des Apple-Gründers Steve Jobs müssen Unternehmen aus China eigene Ideen entwickeln. Der Tech-Unternehmer Lei Jun schaut im Portrait zwar nach vorne, sieht allerdings auch Probleme auf sein Land zukommen. China braucht eigene Helden, die sich von den Vorbildern lösen.
spiegel.de

Tablets wie das iPad verändern unsere Gehirnstrukturen – aber keine Panik, das Gehirn befindet sich laut des Forschers Uwe Oestermeier im ständigen Umbau. Doch durch die intensive Nutzung von Touchscreens könnten unsere Hirnregionen dauerhaft schrumpfen oder sich ausdehnen. Die Auswirkungen sind zwar noch nicht absehbar, doch hier entsteht ein völlig neues Forschungsfeld.
sueddeutsche.de

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Der 9. IIR Technology Web 2.0 Kongress findet am 24. und 25. April 2012 in Köln statt. Unter dem Motto „Social Business“ hören Sie u.a. Vorträge zu Enterprise 2.0, Social CRM, f-Commerce, „So(cial)Lo(cal)Mo(bile)“, Social Media Monitoring. Das Special „Gamification für Unternehmen“ bildet ein Highlight dieser Veranstaltung. Bewerben Sie sich noch bis zum 27. März 2012 für den Corporate Web 2.0 Award in den Kategorien beste externe oder interne Kommunikationsstrategie.
Website: www.web2.0-kongress.de, Twitter: www.twitter.com/webkongress

– M-FUN –

Futulele: Musik auf dem iPad und iPhone ist keine Hexerei. Das wissen auch die Entwickler von Amidio und haben nun ihre Futulele angekündigt. Der Ukulele-Synthesizer verfügt über einen speziellen Rahmen, an dem ein iPad sowie ein iPhone angebracht sind. Ein Video zeigt, dass die linke Hand für das iPhone bestimmt ist, die rechte zupft auf dem iPad.
theverge.com

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