Apple, Strato, JustBook.

von Florian Treiß am 16.Februar 2012 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

Apple will ungenehmigtem Adressbuch-Zugriff durch App-Anbieter einen Riegel vorschieben: Nachdem sich sogar der US-Kongress bei Apple-Boss Tim Cook beschwert hatte, feilt der Konzern nun an einer Lösung, die alle App-Anbieter zwingt, beim Adressbuch-Zugriff die explizite Genehmigung der Nutzer einzuholen. Nachdem deshalb zunächst das junge Social Network „Path“ in die Kritik geraten war, stellte sich später heraus, dass auch populäre Dienste wie Twitter und Foursquare aufs Adressbuch zugreifen.
allthingsd.com, giga.de, mobilbranche.de (Archivbeitrag)

Cloud-Dienst von „Bild“ und Strato: Unter dem Namen „Volks.Online-Speicher“ vermarkten die beiden Partner das Strato-Produkt HiDrive, das einen Speicher von 500 Gigabyte in der Datenwolke bietet. Wer bereit ist, einen Zweijahresvertrag über monatlich 14,90 Euro abzuschließen, erhält ein 7-Zoll-Tablet von Viewsonic dazu.
presseportal.de, bild.de

JustBook testet zum Karneval Mystery-Deals, bei denen man erst nach der Buchung erfährt, in welchem Hotel man übernachtet – und nennt das Angebot passend zur Saison „Jeck Hotel“. Zudem ist JustBook, das seit einem Monat Last-Minute-Hotelbuchungen per App ermöglicht, nun auch für Android verfügbar.
justbook.com

Snippy gewinnt weitere Verlage als Kooperationspartner: Auch der Grafit Verlag und der Aufbau Verlag stellen nun Inhalte für die Kurzgeschichten-App bereit. Zudem wird es zur Leipziger Buchmesse eine Smartphone-Lesung geben, bei der junge Autoren ihre Kurzgeschichten direkt aus der App heraus vorlesen.
buchmarkt.de

Arbeitsbedingungen bei Apples Zulieferer Foxconn sind deutlich besser als etwa bei chinesischen Textilherstellern, so der Chef der Arbeitsschutzorganisation Fair Labor Association, die in Apples Namen derzeit Inspektionen vor Ort durchführt. Allerdings sei auffällig, dass es in den Fabriken sehr ruhig sei und die Mitarbeiter vereinsamen.
reuters.com

iPad wird offenbar in China keinem generellen Handelsverbot unterzogen: Die Zollbehörden haben Proview Technology mitgeteilt, dass der geforderte generelle Vertriebsstopp wegen eines Streits um den Markennamen schwer durchsetzbar ist – schließlich gäbe es einfach viel zu viele Geräte.
reuters.com

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mobile business conference am 27. und 28. März 2012 – Partnerevent der Internet World. Die Verbindung zur Internet World bietet den Teilnehmern einen echten Mehrwert. Denn mit der Sonderschau „Mobile Area“ haben die Besucher alle relevanten Player im Mobile Business vor Ort und können sich gezielt informieren. Mehr Infos und Anmeldung unter
www.mobile-business-conference.de

– M-NUMBER –

472 Mio Smartphones sind im vergangenen Jahr weltweit verkauft worden. Das Wachstum lag bei 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr, so Marktforscher Gartner. Mittlerweile ist knapp jedes dritte verkaufte Handy weltweit ein Smartphone. Bei Smartphone-Verkäufen ist Apple mit 19 Prozent im Gesamtjahr und 23,8 Prozent im 4. Quartal 2011 der Marktführer, während im gesamten Handymarkt Nokia die Nase vorn hat.
ftd.de, internetworld.de

– M-QUOTE –

„Wer glaubt, statt einer Tageszeitung oder einer kostenpflichtigen App nur online kostenlos die neusten Meldungen lesen zu müssen, der wird vielleicht bald nicht mehr über Skandale in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft lesen.“

Thorsten Alsleben glaubt, dass die Internetnutzer zu „Medienkillern“ werden, wenn sie weiter alle Informationen kostenlos beziehen wollen.
pro-medienmagazin.de

– M-TRENDS –

App-Sponsoring stellt eine interessante Lösung dar, um die Refinanzierung von App-Entwicklungskosten zu sichern, so Mirija Cuntz von Heidelberg Mobil im mobilbranche-Interview. Denn die Entwicklung einer App kostet im Durchschnitt 23.000 Euro – nur wenige App-Anbieter werden dies mit App-Verkäufen oder normaler In-App-Werbung schneller wieder einspielen. Heidelberg Mobil versucht deshalb seinen Kunden, gleich die passenden Sponsoren zu vermitteln.
mobilbranche.de (gesamtes Interview)

E-Plus erprobt ökologisch korrekte Transporthalterungen für SIM-Karten: Jährlich werden derzeit weltweit 5,3 Mrd Plastik-Scheckkarten für den Mobilfunk produziert, in denen die deutlich kleineren SIM-Karten eingebunden sind. Dabei entstehen über 15.000 Kubikmeter Plastikmüll. Gemeinsam mit Giesecke & Devrient hat E-Plus deshalb einen SIM-Kartenhalter aus Papier entwickelt, der bereits seit Mai 2011 erprobt wird.
newsdesk.eplus-gruppe.de

Deutsche Verleger schrecken vor Android zurück: Eine Studie von Bulletproof Media zeigt, dass sich die meisten Medienhäuser trotz des rasanten Wachstums von Android noch immer auf E-Paper und Apps für iOS konzentrieren. 250 iPad-Angeboten stehen nur 50 Android-Angebote gegenüber. Browserbasierte Angebote werden sogar noch stärker vernachlässigt, während US-Verleger hier deutlich weiter sind.
meedia.de

Blackberry will neue Geschäftsfelder in der Automobilbranche erschließen: Der neue RIM-Chef Thorsten Heins sagt, er wolle „die ganze Automobilwelt vernetzen“. Bereits heute nutzen Autohersteller wie BMW, Daimler und VW das RIM-Betriebssystem QNX. Künftig wolle RIM kostenpflichtige Software-Dienstleistungen anbieten wie etwa Videokonferenzen in Autos.
manager-magazin.de

Tablet-Verkäufe werden PC-Verkäufe überholen, ist sich Apple-Chef Tim Cook sicher. Bis heute seien weltweit schon 55 Mio iPads verkauft worden, so Cook auf einer Konferenz von Goldman Sachs. Die Verkäufe lägen deutlich über den Erwartungen und die Menschen würden Tablets bereits heute als wichtigen Bestandteil der digitalen Mediennutzung sehen.
mediapost.com

Android-Boom in Schwellenländern: Marktforscher In-Stat erwartet, dass Android-Smartphones in Afrika, China und Indien bis 2015 auf einen Marktanteil von 80 Prozent kommen werden, u.a. weil sie deutlich günstiger zu haben sind als Konkurrenzmodelle. Davon dürften Hersteller wie Huawei, MicroMax, Motorola, Samsung, Spice und ZTE profitieren.
in-stat.com

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Lese-Tipp: Die Marketing-Fachzeitschrift „Werben & Verkaufen“ berichtet in der Titelstory ihrer neuen Ausgabe über das den „Untergang der SMS“. Experten meinen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, dass Mobile Messenger wie „Whats App“ einen neuen Massenmarkt bilden – und Mobilfunker müssten sich dieser Realität stellen, statt mit Restriktionen zu arbeiten.
„W&V“, S. 18-20

– M-FUN –

Neue Foto-App soll Passanten und störende Gegenstände aus Bildern ausblenden: Das Startup Scalado meint, eine Lösung für Störenfriede in Fotos gefunden zu haben und will seine App beim Mobile World Congress in Barcelona vorstellen.
basicthinking.de

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