YOC kämpft mit Herausforderungen und fährt Minus ein.

von Florian Treiß am 11.November 2011 in Agenturen, Mobile Advertising, Mobile Marketing, News

Schwieriges Jahr: Die Berliner YOC Group, Deutschlands wohl wichtigste Spezialfirma für Mobile Media und Mobile Technology, hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahr 2011 einen operativen Verlust von 2,5 Mio Euro gemacht – im Vorjahreszeitraum hatte es hingegen noch einen Gewinn von 2,1 Mio Euro gegeben. Immerhin stieg der Umsatz leicht von 22,7 Mio Euro auf 23,2 Mio Euro. Sehr positiv hat sich der Bereich Media, also vor allem das Geschäft mit mobiler Werbung, entwickelt: Dort gab es u.a. dank des Kaufs von MobilADdict ein Umsatzplus von 67 Prozent auf 14 Mio Euro. Sorgenkind ist hingegen der Bereich Mobile Technology, dessen Umsatz um 35 Prozent auf 9,2 Mio Euro sank. Allerdings gibt es dort derzeit einen außergewöhnlichen hohen Auftagsbestand von 1,8 Mio Euro – bessere Zeiten sind also vorprogrammiert. „Wir werden die Entwicklung der YOC-Gruppe mit voller Kraft vorantreiben, um die Herausforderungen im Mobile Technology Segment zu lösen und gleichzeitig die außerordentliche Performance im Media Segment weiter zu forcieren“, sagt YOC-Gründer und Vorstandschef Dirk Kraus. Da YOC derzeit viele Randaktivitäten einstellt, um gleichzeitig die Entwicklung im Bereich Mobile Media und Technology voranzutreiben, hat YOC im 3. Quartal außerordentliche Abschreibungen in Höhe von 4,7 Mio Euro vorgenommen.
it-times.de, group.yoc.com, mobilbranche.de (Archiv-Interview Dirk Kraus)

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