Watchlater, Apprime, Holidaycheck.

von Florian Treiß am 25.Mai 2011 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

Video-Merkzettel: Die neue iPad-App „Watchlater“ der Bochumer Softwareschmiede 9Elements kann sich Videos von über 20 verschiedenen Plattformen für den späteren Genuß merken. Auch ein Download der Videos ist für den Offline-Konsum möglich. Mittels Airplay können die Videos zudem auf Fernsehern abgespielt werden. Unterstützt wird Watchlater von HackFwd, dem Inkubator von Xing-Gründer Lars Hinrichs.
netzwertig.com, gigaom.com, watchlaterapp.com

Apprime gegründet: Andreas Euler und Anna-Maria Seyffert wollen mit ihrem Berliner Startup nicht weniger als „den Bereich mobile Applikationen revolutionieren“. Mit einem interdisziplinären Team aus Designern, Softwareentwicklern, Kommunikations-Spezialisten und Psychologen wollen die beiden „360-Grad-Apps“ v.a. für Verlage entwickeln. Erstkunde ist der Verlag TeNeues.
presseportal.de, apprime.de

Holidaycheck bringt heute eine eigene iPhone-App heraus und schließt damit zu US-Konkurrent Tripadvisor auf. Die Holidaycheck-App zeigt mittels GPS-Ortung Hotels im Umkreis und ihre Bewertungen an. Außerdem können eigene Hotel-Bewertungen inkl. Fotos abgegeben werden und Daten auf Facebook geteilt werden.
tomorrow-focus.de

Sony Ericsson engagiert Tommi Laine-Ylijoki als Corporate Vice President und Head of Operations. Er kommt vom Konkurrenten Nokia, wo er 17 Jahre gearbeitet hat und zuletzt Vorstand für den Bereich Material-Management war.
zdnet.de, thenextweb.com

Google will offenbar morgen sein NFC-Bezahlsystem für Android-Smartphones vorstellen. Mittels Nahfeldkommunikation soll es neben Zahlungen selbst auch möglich sein, Bonuspunkte zu sammeln und Gutscheine einzulösen. Bei der Technologie partnert Google offenbar mit Mastercard, Citigroup und Verifone. Als erste Einzelhändler und Gastronomen sollen Macy’s, American Eagle und Subway dabei sein.
mobile-zeitgeist.com, welt.de, wsj.com

Square mit neuem Angebot: Das Payment-Startup von Twitter-Gründer Jack Dorsey ermöglicht es nun, Kreditkartendaten in einer App zu hinterlegen. Nur bei der ersten Transaktion muss die Kreditkarte noch bei teilnehmenden Händlern vorgezeigt werden – danach können Zahlungen in Läden direkt per App erfolgen.
businessinsider.com, pcworld.com, adage.com, squareup.com/cardcase

Apple ist laut France-Telecom-Boss Stephane Richard mit seinen Bestrebungen gescheitert, im nächsten iPhone auf SIM-Karten zu verzichten. Als Kompromiss mit den Netzbetreibern soll es nun eine neuartige SIM-Karte geben, die noch kleiner ist als aktuelle Micro-SIMs. Derweil hat ein US-Gericht entschieden, dass Samsung seine nächsten fünf Smartphones und Tablets vorab an Apple aushändigen muss, damit der Apfelkonzern sie auf etwaige Patentverletzungen überprüfen kann.
allthingsd.com, mobilecrunch.com (Patente)

– M-NUMBER –

500.000 Apps für iOS sind mittlerweile von Apple genehmigt worden, so 148apps, Chomp und Chillingo in einer gemeinsamen Studie. Die letzte bestätigte Zahl von Apple sind allerdings nur 350.000 Apps. Die Differenz kommt vermutlich dadurch zustande, weil Updates, neue Versionen sowie wieder gelöschte Apps mitgezählt wurden.
fortune.cnn.com (mit Infografik)

– M-QUOTE –

„Der Start von Google Street View hat vieles auch ins rechte Licht gerückt: Wir sehen den Nutzen und können Gefahren besser einschätzen. Im Nachhinein ging es in der Debatte vermutlich auch darum, ein Zeichen gegenüber einem Internet-Goliath zu setzen.“

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich unterstützt die Bestrebungen der IT-Branche nach einer Selbstregulierung und hält immer neue Gesetze für widersinnig.
ftd.de

– M-TRENDS –

Mobile Marketing nimmt in der B2B-Kommunikation drastisch an Bedeutung zu und könnte schon bald E-Mail-Marketing und Werbung auf Websites der Fachverlage überflügeln, zeigt die Studie „Entscheidungskriterien von Mediaeinkäufern bei Fachmedien Print und Online“ von zanetti altstoetter und team sowie TNS Emnid. Studienleiter Volker Zanetti spricht im Interview darüber, was das für Fachverlage bedeutet und wo die Chancen für App-Agenturen liegen.
mobilbranche.de

17 Lektionen für die Entwicklung von Nachrichten-Apps fürs iPad nennt Mario García, einer der angesehensten Zeitungsdesigner der Welt. Wichtig ist dabei u.a., an ein Medien-Quadrat aus Smartphone, Online, Print und Tablet zu denken sowie zu experimentieren, zu phantasieren und seine kreativen Muskeln zu dehnen.
garciamedia.com

Web-Apps dürften in Zukunft für immer mehr Zeitschriften eine alternative zu iPad-Apps darstellen. Neben dem „Playboy“ hat jüngst auch das US-Wirtschaftsmagazin eine App im offenen Web auf HTML5-Basis angekündigt. Die Vorteile: Keine Bindung an nur ein System und zugleich auch keine Provisionsausschüttung an Apple.
gigaom.com

Mobile Advertising mangelt es noch an Targeting-Fähigkeit, so eine Jumptap-Studie. Demnach spielen Standort, Alter und Land der Nutzer bislang nur eine geringfügige Rolle, während am Werbungtreibende noch am häufigsten Wert auf bestimmte Geräte-Features wie Rich-Media-Fähigkeit wert legen.
adweek.com

Location-based Advertising: Das US-Startup Mobiquity hat vor kurzem einen mobilen Werbedienst gestartet, der gezielt innerhalb von Shopping-Malls Sonderangebote aufs Handy bringt. Mittlerweile ist das Angebot in fast 70 US-Einkaufstempeln verfügbar.
gomonews.com, mobiquitynetworks.com

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Lese-Tipp: Birger Veit (Cellular), Donata Hopfen (Axel Springer) und Arne Wolter (G+J EMS) geben in drei Interviews ausführliche Einschätzungen zur Weiterentwicklung mobiler Medien ab. In den Gesprächen geht es u.a. um den geräteübergreifenden Wiedererkennungseffekt von Marken und die Etablierung mobiler Werbestandards.
textintern.de

– M-FUN –

Foursquare fördert zwar den Spieltrieb, doch mangelt es zumindest in Deutschland noch an attraktiven Angeboten von Gastronomen und Einzelhändlern zur Kundenbindung, findet „Wirtschaftswoche“-Redakteur Michael Kroker nach zwei Monaten Selbstversuch. Immerhin: Nach rund 1.000 Checkin hat er schon einige „Mayor“-Titel errungen – und ist nun Foursquare-Bürgermeister des Kölner Doms.
wiwo.de/blogs

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