Neue Suchmaschine Do@ durchforstet Apps.

von Florian Treiß am 24.Mai 2011 in Apps, News

Neuartige Mobil-Suchmaschine: Das israelische Startup Do@ hat eine App entwickelt, die andere Apps durchsucht – und damit auf dem IT-Kongress Techcrunch Disrupt in New York für gehörig Aufmerksamkeit gesorgt. Denn bis heute ist das Durchforsten von App-Inhalten ein weißer Fleck für etablierte Suchmaschinen wie Google – dabei dürfte es für Smartphone-Besitzer durchaus hilfreich sein, nicht nur mobile Websites zu durchstöbern, sondern auch die hunderttausenden von Apps. Allerdings: Do@ kann bislang keine nativen Apps durchsuchen, sondern nur Web-Apps. Investoren finden den Ansatz spannend und haben bereits 8,6 Mio Dollar an Wagniskapital gegeben. Allein 7 Mio stammen dabei von Draper Fisher Jurvetson, einem 5 Mrd Dollar schweren Venture Capitalist aus Kalifornien, der u.a. schon in Skype, Hotmail und Baidu investiert hat. Do@ ist ab sofort als iPhone-App verfügbar und soll bald auch für Android erscheinen. Techcrunch nennt als Beispiel für die Nutzung von Do@ eine Suchanfrage nach dem Film „Der Pate“: Als Suchergebnis werden hierbei vollwertig nutzbare App-Previews u.a. von der Filmdatenbank IMDB, des Filmverleihs Netflix und der Filmcommunity Flixster angezeigt. Eine Suche nach der Musikerin Lady Gaga bietet z.B. einen Wikipedia-Eintrag, Videos aus der YouTube-App sowie Download-Möglichkeiten ihrer Songs bei iTunes und Co an. Ein Blick in die Details von Do@ zeigt dabei, dass die Suchmaschine nicht etwa native iPhone-Apps durchsucht, sondern Web-Apps, also Apps, die eigentlich über den Browser geladen werden. Diese sind in den USA schon stärker verbreitet als in Deutschland, u.a. hat Twitter vor kurzem seine mobile Website durch eine solche Web-App ersetzt.
techcrunch.com, pcmag.com, cnet.com, wired.com, nytimes.com (mit Video)

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