Foursquare, Nokia, RIM.

von Florian Treiß am 26.April 2011 in Kurzmeldungen

– M-BUSINESS –

Foursquare will offenbar in einer neuen Finanzierungsrunde bis zu 40 Mio Dollar von Investoren einwerben und hofft auf eine Gesamtbewertung von 500 Mio Dollar. Derweil sagt Gründer Dennis Crowley, Foursquare-Mitglieder hätten oft nur fünf bis acht Freunde bei Foursquare – dies will er nun als Argument nutzen, dass Foursquare einen privateren Austausch ermöglicht als Facebook.
wsj.com (Investoren), betabeat.com (Freunde)

Nokia und Microsoft haben ihre Allianz besiegelt: Mittlerweile sind die Verträge unterzeichnet, durch die u.a. Windows Phone zum neuen Betriebssystem für Nokias Smartphones wird. Durch das Bündnis will Nokia pro Jahr zudem 1 Mrd Euro an Kosten sparen, so CEO Stephen Elop. Offenbar soll es bald einen neuen App-Marktplatz von Nokia geben, der sowohl Symbian- als auch WP7-Apps verkauft.
de.reuters.com, golem.de, allthingsd.com, paidcontent.org

RIM droht mit dem Blackberry-Tablet Playbook ein Desaster: US-Mobilfunker AT&T blockiert die Verbindung zwischen dem Playbook und Blackberry-Smartphones, die momentan notwendig ist, um via 3G ins Netz zu kommen, wenn kein W-Lan verfügbar ist. Auch sind AT&T und Verizon anders als erhofft bislang keine Vertriebspartner fürs Playbook geworden.
„Handelsblatt“, S. 4, cnet.com

Bigpoint will in Zukunft verstärkt auch Mobile Games entwickeln, so CEO Heiko Hubertz. Dabei dürften neue Investoren behilflich sein: Die Finanzfirmen TA Associates und Summit Partners übernehmen für 350 Mio Dollar die Mehrheit an der Hamburger Firma, Nr. 2 bei Onlinespielen in Europa.
ftd.de

Yahoo kauft IntoNow für über 17 Mio Dollar: Die erst vor zwölf Wochen veröffentlichte App erkennt Fernsehsendungen am Klang, lässt Zuschauer ins laufende Programm einchecken und darüber chatten. Neuerdings erkennt IntoNow auch TV-Werbung und bietet dazu passend Mobile Couponing an.
allthingsd.com, nytimes.com

Samsung erwidert die Patentklage von Apple mit eigenen Patentklagen: Der koreanische Konzern wirft Apple die Verletzung von zehn Technologie-Patenten vor und hat bei Gerichten in Korea, Japan und Deutschland entsprechende Klagen eingereicht.
faz.net

Condé Nast stoppt seine iPad-Offensive: Der US-Verlag nimmt Abstand von seiner Strategie, jede seiner Zeitschriften auf Apples Tablet bringen zu wollen. Die Verbreitung des Geräts soll für eine anständige Werbevermarktung der Magazin-Apps zu gering sein.
adage.com

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– M-NUMBER –

59 Prozent der Frauen und 52 Prozent der Männer fürchten um ihre Privatsphäre, wenn sie Apps mit Location-based Services bzw. Checkin-Funktionen nutzen, ergibt eine US-Umfrage von Marktforscher Nielsen. Demnach sorgen sich Nutzer zwischen 18 und 34 Jahren am wenigsten um die Verletzung ihrer Privatsphäre durch solche Angebote.
blog.nielsen.com

– M-QUOTE –

„Das Zeitalter von Location-based Services hat gerade erst begonnen und jeder probiert’s erstmal aus. Es ist wie in den frühen Tagen der Internetsuche, als es eine Reihe unterschiedlicher Suchmaschinen wie Yahoo und Altavista gab, bevor plötzlich Google auftauchte.“

Michiel Verberg, Erfinder der Location-App Whatser, über die Goldgräberstimmung bei ortsbezogenen Diensten.
bbc.co.uk

– M-TRENDS –

Standortdaten speichert nicht nur Apples iPhone, sondern auch Geräte mit Android. Allerdings ist die interne Datenbank bei Android-Smartphones deutlich kleiner als beim iPhone und speichert maximal 250 Aufenthaltsorte für interne Zwecke. Derweil hat Bayerns oberster Datenschützer Thomas Kranig Apple unter Androhung von 300.000 Euro Strafe aufgefordert, genaue Auskunft zum Speicherverfahren zu geben.
spiegel.de, guardian.co.uk, sueddeutsche.de (Kranig)

Greenpeace wirft Apple und Facebook vor, besonders „schmutzige Rechenzentren“ zu haben. Eine Greenpeace-Studie zeigt, dass die beiden Konzerne mehr als die Hälfte ihres Stroms aus dreckigen Kohlekraftwerken beziehen, während Google und Yahoo deutlich stärker auf erneuerbare Energien setzen.
macnews.de, futurezone.at, greenpeace.org (Studie als PDF)

Google ist mittlerweile auch im Mobile Web ein Gigant und erwartet dieses Jahr mehr als 1 Mrd Umsatz mit mobiler Werbung. Doch noch wird für mobile Werbung nur etwa halb so viel gezahlt wie für klassische Onlinewerbung – Google sucht daher mit verschiedenen Projekten Wege zu finden, damit sich die Strategie „Mobile first“ noch mehr rechnet.
nytimes.com

App-Entwickler sehen weiter Apples iOS als wichtigste Plattform an, ergibt eine Umfage von Appcelerator und IDC. Android landet auf Platz 2 und hat im vergangenen Quartal wegen seiner Fragmentierung etwas an Beliebtheit eingebüsst. Mit weitem Abstand folgen Windows Phone 7 und Blackberry-Smartphones.
moconews.net, appcelerator.com

iOS hat in Europa noch eine doppelt so große Reichweite wie Android, hat Marktforscher Comscore ermittelt und dabei nicht nur Smartphones und Tablets gezählt, sondern auch andere Endgeräte wie den iPod Touch.
comscore.com

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– M-FUN –

Sprachen lernen mittels Geodaten: Die App „Voxy“ analysiert den Standort des Nutzers und spuckt passende Vokabeln aus. Wer die App etwa in einer Fleischerei nutzt, erhält automatisch die Wörter für verschiedene Fleischsorten.
mashable.com

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