Europäische Telekommunikationsbranche will in Schwellenländern wachsen.

von Florian Treiß am 18.April 2011 in Netzbetreiber, News

Neuer Schwung: Die Telekommunikationsbranche hat in Europa ihre Konsolidierung weitestgehend abgeschlossen und hat Appetit auf Übernahmen außerhalb Europas, zeigt die neue Studie „Telecoms M&A Insights 2011“ der Wirtschaftsberater von Price Waterhouse Coopers (PwC). Demnach stieg das M&A-Volumen, also der Umfang von Fusionen und Übernahmen, mit Beteiligung europäischer TK-Firmen im vergangenen Jahr um 82 Prozent auf 41,3 Mrd Euro. Zwar lag das Transaktionsvolumen damit noch deutlich unter dem der Spitzenjahre 2005 und 2006 – doch PwC ein wichtiges Zeichen für das deutlich gestiegene Interesse an Fusionen und Übernahmen. „Für das laufende Jahr rechnen wir mit einer Fortsetzung des positiven M&A-Trends. Vor allem die westeuropäischen Telekom-Unternehmen müssen angesichts stagnierender Erlöse im Kerngeschäft neue Wachstumsmärkte erschließen,“ sagt PwC-Experte Werner Ballhaus. Angesichts stagnierender Erlöse in Europa bedeutet dies, dass die europäischen Unternehmen in den kommenden Jahren ihre Arme v.a. nach Firmen in Schwellenländern ausstrecken werden. „Auch mit Zukäufen in verwandten Sektoren wie der Medien- und Internetbranche ist zu rechnen“, so Ballhaus weiter. In Deutschland hält Ballhaus die Konsolidierung nach der Übernahme von Hansenet durch O2 und von Unitymedia und Kabel BW an Liberty für weitgehend abgeschlossen: „Weitere Zusammenschlüsse sind fast nur noch unter Netzbetreibern auf regionaler Ebene zu erwarten“, sagt PwC-Experte Ballhaus.
presseportal.de, pwc.de (kostenloser Studien-Download)

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