Android soll Open Source bleiben und massiv wachsen.

von Florian Treiß am 07.April 2011 in News, Ökosysteme

Bekenntnis zur Offenheit: Googles Android-Chefentwickler Andy Rubin hat in einem Blog-Beitrag verkündet, dass Google entgegen anders lautender Medienberichte daran festhalten will, dass Android ein offenes Mobil-Betriebssystem bleibt. Zugleich räumt Rubin aber ein, dass die Veröffentlichung des Quellcodes der neuen Android-Version 3.0 alias „Honeycomb“ noch etwas dauern wird: Google will zunächst selbst dafür sorgen, dass die speziell für Tablets entwickelte Version auch für Smartphones kompatibel wird. Google will dadurch offenbar Sorge tragen, dass sich Android innerhalb eines gewissen Korridors weiterentwickelt – individuelle Lösungen sind weiter erwünscht, oder wie Andy Rubin schreibt: Google glaubt nicht an eine „One Size fits all“-Lösung. Zwar hält auch Rubin die Fragmentierung des Systems für ein wesentliches Thema und schreibt,  „Qualität und Konsistenz“ seien „oberste Prioritäten“, doch zumindest einen Lösungsansatz dementiert er hart: Google beabsichtige nicht, Android künftig nur für ein bestimmtes Chipset anzubieten. Unterdessen überschlagen sich Marktforscher und Insider mit immer spektakuläreren Zahlen zum Wachstum von Android: Gartner prognostiziert, dass Android bereits 2012 fast jedes zweite Smartphone weltweit antreiben wird und der Marktanteil bis 2015 weitesgehend stabil bleiben soll. Laut einem Insider-Bericht von „Digitimes“ soll zudem auch das Marktsegment der Billig-Smartphones mit Android massiv wachsen, allein 2011 würden 20 bis 25 Mio Geräte ausgeliefert werden.
androidnews.de, androidapptests.com, techcrunch.com (Open Source), inside-handy.de, gartner.com (Prognose), intomobile.com (Billig-Androiden)

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